POLIFILM entwickelt weitere Lösungen zum Schutz vor Corona

ERSTE TESTS MIT ANTIMIKROBIELLEN FOLIEN

Der deutsche Extrusions- und Schutzfolienspezialist POLIFILM arbeitet aktiv an dem Ausbau seines Portfolios zum Schutz vor Viruserkrankungen, einschließlich COVID-19. Nach den bereits implementierten Lösungen wie Schutzfolien zur Herstellung von Schutzvorrichtungen für beispielsweise Kunststoff-Gesichtsvisieren sowie Folien zur Abtrennung und damit Eindämmung von Aerosolen, geht das Unternehmen nun einen Schritt weiter. Viren sollen nicht nur mechanisch durch eine Folie abgehalten, sondern unschädlich gemacht werden. 

„Das Konzept, das hinter unserem Ansatz steckt, praktizieren wir seit Jahren erfolgreich zur Eindämmung von Bakterien“, sagt Marc Luther, Leiter Corporate Development POLIFILM und spielt dabei auf die sogenannten „Tacky Mats“ an, antibakteriell ausgestattete Matten für den medizinischen Sektor, die im Kundenprojekt produziert werden. „Unser Ziel ist es, Oberflächen, die häufig kontaktiert werden und damit Nähr- und Sammelboden für Viren sind, mit Folien zu versehen, die die Ansiedlung verhindern oder darüber hinaus den Virus zerstören.“ Dadurch sollen Übertragungswege über Kontaktflächen unterbrochen werden, sowohl im öffentlichen als auch privaten Raum. Damit dies gelingt, arbeiten die internationalen Entwicklungsteams der POLIFILM Teilkonzerne POLIFILM EXTRUSION und POLIFILM PROTECTION eng zusammen. 

Von der Schulbank über den Kantinentisch bis hin zur Türklinke – die POLIFILM Lösungen versprechen die unterschiedlichsten Applikationen sowie eine einfache Handhabung durch ihre selbstklebenden Eigenschaften. Aber auch die Verpackung von Non-Food-Artikeln sowie Versandtaschen für den Onlinehandel können laut Hersteller mit der antimikrobiellen Funktion ausgestattet werden, die sich derzeit in der Zertifizierung befindet. „Bis wir die Bestätigung der antiviralen Funktion von offizieller Stelle haben, führen wir parallel Belastungstests durch, um im Anschluss schnell markt- und lieferfähig zu sein“, fährt Luther fort. „Wir sind optimistisch, denn die Zwischenergebnisse zur Einstellung der antibakteriellen Eigenschaften in derselben Folie liegen bereits vor und waren durchweg positiv.“