Wie viele Schichten sind genug?

Bei der Ladeeinheitensicherung erfüllen Stretchfolien die Aufgabe, das Packgut und die Palette zu einer stabilen "Ladeeinheit" zu verbinden. Die Waren auf der Palette werden dadurch gegen Verrutschen, Verschieben, Auseinanderfallen und vor äußeren Umwelteinflüssen beim Transport oder der Lagerung geschützt.

Seit der Einführung von Paletten-Stretchfolien nimmt die Anzahl an Schichten im Aufbau dieser Folien stetig zu. Bestehen gängige Hochleistungsfolien aus 3, 5 oder 11 Schichten, so sind nun auch Folien erhältlich, die aus über 50 Einzelschichten aufgebaut sind. Diese Folien werden als "Multilayer- oder Nanolayer-Folie" bezeichnet und sollen noch bessere Haltekräfte ermöglichen als gängige Hochleistungsfolien mit weniger Schichten.

Neben dem Fehlen einer allgemeingültigen Definition für die Bezeichnungen "Multilayer" oder "Nanolayer", ist aber auch die eigentliche Frage bisher noch unbeantwortet:

Bringen Folien mit immer mehr Schichten im Rezepturaufbau auch einen messbaren Mehrwert gegenüber gängigen Folien mit weniger Schichten? Wie viele Schichten sind genug?

POLIFILM als weltweit führender Hersteller von Stretchfolien hat sich dieser Frage angenommen und Stretchfolien mit 11, 13 und 55 Schichten verglichen. In Zusammenarbeit mit SML Maschinengesellschaft mbH (Lenzig/Österreich) und Dow Packaging & Speciality Plastics (Midland/USA) hat die POLIFILM EXTRUSION GmbH drei Folientypen mit verschiedenen Folienstärken produziert und für einen transparenten Praxistest bereitgestellt.

Das überraschende Ergebnis wurde im Magazin "Kunststoffe" in der Ausgabe 10/2017 veröffentlicht, den vollständigen Artikel zum Thema erhalten Sie hier: