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POLICYCLE – mehr als nur Recycling

Kreislaufwirtschaft aus einer Hand

  • POLIFILM gründet vierten Teilkonzern POLICYCLE
  • Erweiterung von Recyclingkapazitäten und Kompetenzen
  • Aufbau von Kreislaufsystemen mit Kunden und Partnern, erste Pilotprojekte gestartet
  • Recycling und Zurückführung des Regranulats selbst von kleberbeschichteten Folien
  • POLICYCLE stellt auf PRS Europe Messe in Amsterdam aus

POLIFILM Gruppe setzt auf die Gründung eines vierten Teilkonzerns.

Recycling – das Thema ist in aller Munde, ob politisch, gesellschaftlich oder auf Verbraucherseite. Insbesondere für kunststoffverarbeitende Unternehmen haben die Wiederaufbereitung von genutzten Materialien und der Einsatz von Rezyklaten in den letzten Jahren immens an Bedeutung gewonnen.

Wie sehr, beweist die POLIFILM, ein international agierender Spezialist für Extrusions- und Schutzfolienlösungen. Seit Januar 2023 werden alle Recyclingaktivitäten der Gruppe in einem eigenen Teilkonzern gebündelt. Doch die Gruppe mit Hauptsitz in Köln geht noch einen Schritt weiter. Unter dem Dach der neu gegründeten POLICYCLE GmbH soll die Kreislaufwirtschaft aktiv forciert werden. „POLICYCLE – circularity by POLIFILM“ lautet die Devise des Teilkonzerns, der neben den drei bekannten Teilkonzernen POLIFILM EXTRUSION, POLIFILM PROTECTION und POLIFILM TRADING besteht und die Aktivitäten dieser, seitens Recyclings und Regranulat-Rückführung in eigene Produkte, begleitet.

Neben dem Ausbau bestehender Recyclingkapazitäten und der Erweiterung des seit über 30 Jahren etablierten Trockenrecyclings um Waschrecyclingtechnologien, setzt POLICYCLE aktiv auf den Aufbau von Stoffkreisläufen für Polyethylen basierte Folien mit Partnern und Kunden.

„Recycling als solches ist für uns nichts neues, es ist in den letzten Jahren nur salonfähiger geworden.“, sagt Christian Runkel, CEO der POLIFILM Gruppe. „Was in der Tat aber neu ist, sind die Möglichkeiten, die sich durch neue Verfahrenstechnologien und der intensiven, jahrzehntelangen Erfahrungsarbeit in der Verarbeitung von Rezyklaten in Folienprodukten ergeben.“ Runkel spielt damit auf die Kompetenzen an, die POLICYCLE besonders machen. „Bei uns, der POLIFILM, bekommen Kunden zukünftig alles aus einer Hand.“ Denn die Gruppe ergänzt die Folienproduktion und das Recycling mit POLICYCLE, um die Etablierung von Rücknahmekonzepten. „Das Idealbild der Zukunft ist eindeutig: Altfolien unserer Kunden zurückzunehmen, diese zu rezyklieren und das daraus gewonnene Material idealerweise in die gleiche oder eine ähnlich hochwertige, vom Kunden benötigte Folie zurückzuführen.“ Bis zur Erfüllung dieses konsequenten Equalcycling-Ansatzes sei es laut Runkel noch viel Arbeit.

Erste Pilotprojekte, in denen Kundenabfälle in Folienprodukte für den Kunden zurückgeführt werden, laufen aber bereits. Und auch bei der Verarbeitung von bisher als schwierig eingestuften Regeneraten in technisch anspruchsvolle Folien, wie die Schutzfolienlösungen des Teilkonzerns POLIFILM PROTECTION, verzeichnet POLIFILM erste Erfolge. „Wir sind stolz darauf sagen zu können, dass wir das gewonnene Regenerat aus unseren Abfällen von kleberbeschichteten Schutzfolien bereits in diese zurückfahren können und das mit einem Anteil von bis zu 30%.“

Um all dies zu realisieren, investiert die Gruppe aktiv in POLICYCLE, beispielsweise mit dem Bau neuer Produktionsabschnitte am Standort Weißandt-Gölzau als auch im Rahmen von Internationalisierungsplänen für weitere Recyclingkapazitäten.

POLICYCLE

Kreislaufwirtschaft aus einer Hand.

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Ihr Ansprechpartner

POLIFILM GmbH

Denise Kirschbaum

Project Manager Corporate Development

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